„Am Anfang war ich etwas schockiert!“

Das erste Peak45-Bootcamp für Führungskräfte ist Geschichte. 13 motivierte Seminarteilnehmende wurden im Gommer Hotel Castle vier Tage lang unter Hochdruck in Kommunikation, Persönlichkeit und Führungsverhalten geschult.

„Es tönt wie eine Floskel, aber es ist uns wirklich gelungen, die Seminarteilnehmenden zu begeistern.“ In der Stimme von Mitorganisator Daniel Kehl schwingt Stolz mit. „Wenn ich die Reaktionen der Referenten und vor allem der Seminarteilnehmenden als Massstab nehme, wurden unsere eigenen  Erwartungen klar übertroffen.“ Vier Tage lang mussten im Hotel Castle im Goms Probleme gelöst, Informationen verarbeitet und überraschende Herausforderungen gemeistert werden. Ideengeber und Organisator des Bootcamps ist der Verein Peak45.

Start mit einem Knall

„Bereits die erste Aufgabe des Bootcamps riss die Teilnehmenden aus ihrer Komfortzone“, blickt der Moderator des Anlasses, Sven Furrer, zurück. „Jeder der Bootcampteilnehmenden musste sich am ersten Abend irgendwo im Goms ohne Geld ein Nachtessen besorgen, am besten in einem privaten Haushalt. “ Eine Aufgabe, die mit einer Ausnahme alle meisterten. Teilnehmer Reinhard Squaratti: „Am Anfang war ich etwas schockiert. Damit hatte niemand von uns gerechnet. Aber es war eine gute Übung, sich zu überwinden, auf Menschen zuzugehen, zu überzeugen und Kontakte zu knüpfen!“

Starreferent für Kommunikation

Der zweite Tag stand nach einer Wanderung um 5 Uhr morgens und einem Vortrag von Spitzenkoch Peter Gschwendtner unter freiem Himmel ganz im Zeichen von Starreferent Alexander Plath. Er ist zur Zeit einer der gefragtesten Referenten und Kommunikations-Coaches im deutschsprachigen Raum. Er coachte die Bootcampteilnehmenden einen Tag lang in den Bereichen Auftreten, Wirkung, Präsentation und Rhetorik. Mitorganisator Beat Ambord: „Eine faszinierende Persönlichkeit, welche die Teilnehmenden von der ersten bis zur letzten Sekunde fesselte!“

Erfahrungen aus erster Hand

Der Samstag stand voll im Zeichen erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten.  Unternehmensberater Beat Ambord, Künstler und Hotelier Heinz Julen, Pharmaunternehmer Daniel Kehl und Weinproduzent Patrick Z’Brun beeindruckten die Absoventen nachhaltig mit ihren einmaligen Geschichten, Anekdoten und Werdegängen. „Die Lebensgeschichten dieser Persönlichkeiten, die Erfolge aber vor allem auch die Niederlagen, die zum Unternehmertum dazugehören, sind mitunter die wertvollsten Lektionen des Bootcamps gewesen“, fasst Mitorganisator Michael Ruppen zusammen.

Peak45-Bootcamp geht in zweite Phase

Die Absolventinnen und Absolventen des Bootcamps werden über das Seminar hinaus ein Jahr lang begleitet. Auch dies eine Neuerung, die es so in dieser Branche noch nicht gibt. „Jeder kennt die persönliche Aufbruchstimmung, die man aus einem solchen Seminar mitnimmt“, so Daniel Kehl. „Damit man vom Alltag nicht wieder eingeholt wird, werden die Teilnehmenden ein Jahr lang mit weiteren Aufgaben und Informationen konfrontiert. Das macht aus dem Seminar eine  nachhaltige und wirkungsvolle Lebensschule.“

Eine Lebensschule, die eine zweite Auflage erfahren wird. Denn alle Teilnehmenden waren überzeugt, dass das Bootcamp sie persönlich bereichert und weitergebracht hat. Im Herbst 2019 wird die zweite Auflage des Peak45-Bootcamps im Hotel Castle in Blitzingen über die Bühne gehen.

Lernen jenseits der eigenen Grenzen!

Persönlichkeit stärken, kommunikative Fähigkeiten fördern, Grenzen erfahren: Diese Möglichkeit der persönlichen Weiterbildung bietet sich begabten Nachwuchsführungskräften im kommenden Frühherbst im Peak45 Bootcamp im Oberwallis.

 

Das erste Peak 45 Bootcamp für Führungskräfte wird vom 6. bis 9. September 2018 in Blitzingen im Hotel Castle über die Bühne gehen. Der Begriff «Bootcamp» steht dabei für Leistung unter schwierigen Bedingungen, unter denen die Beteiligten unter starkem Druck Aufgaben erledigen und damit an ihre geistigen und körperlichen Grenzen geführt werden sollen. Ideengeber und Organisator des Bootcamps ist der Verein Peak45. Dieser unterstützt die Entwicklung und Realisation von Projekten im und für das Wallis. Mitglieder sind Entscheidungsträger mit beruflicher Erfahrung, einem breiten Beziehungsnetz und hoher Affinität zum Wallis.

Grenzerfahrungen und weiche Erfolgsfaktoren

«Es geht darum, dass die Teilnehmenden am Bootcamp Grenzerfahrungen bei der Problemlösung und im Umgang untereinander machen», ist von Seiten Projektverantwortlichen zu erfahren. Es gehe um die «soft skills» als Unternehmer und Manager, die man während der Ausbildung nicht oder zu wenig gewichte, so die Projektverantwortlichen. Zur Projektgruppe, die sich aus Mitgliedern des Vereins Peak 45 zusammensetzt, gehören unter anderem die Unternehmer Daniel Kehl und Michael Ruppen und die Kommunikationsprofis Beat Ambord und Waldemar Schön.

20 Absolventen und Sven Furrer

Das Bootcamp dreht sich um das Thema Grenzerfahrungen. «Jungen, ausgewählten Nachwuchsführungskräften wird die Möglichkeit geboten, Bereiche des Führungsverhaltens, der Kommunikationskompetenz und der Teamfähigkeit weiter zu entwickeln und zu stählen. «Das sind Bereiche, die während der Ausbildung oft zu kurz kommen», so Sven Furrer, der Moderation und Leitung während des viertägigen Bootcamps im September übernimmt. «Für mich ist das eine sehr spannende Aufgabe!»

Erfahrungen von Top Referenten

«Damit die Absolventen das neu erfahrene Wissen auch anwenden können, müssen sie dieses in verschiedenen, überraschenden und ungewohnten Projekten direkt unter Beweis stellen», erklärt Sven Furrer den Ablauf. Von Top-Referenten und Unternehmerpersönlichkeiten können die Bootcamp-Teilnehmenden aus erster Hand Erfahrungen und Tipps für den eigenen Weg sammeln. Moderator Sven Furrer: «Unter anderem wird der Kommunikationsprofi Alexander Plath im Bootcamp die Persönlichkeit der Teilnehmenden auf Vordermann bringen. Top Unternehmerpersönlichkeiten werden ihre Geschichte des Erfolgs aber auch des Misserfolgs aufzeigen und die Absolventinnen und Absolventen vor schwierige Herausforderungen stellen.»

Dabei werden auch Aktivitäten in der freien Natur und Tätigkeiten in Berufssparten zum Zuge kommen, die den Bootcamp-Teilnehmern völlig fremd sind. «Zeitdruck, Schlafmangel und hoher Stresspegel werden dabei gezielt eingesetzt, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu ermöglichen, ihre Grenzen kennen zu lernen und ausweiten zu können», so Furrer weiter.

Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird ein persönlicher Coach zur Seite gestellt, der sie auch nach dem Bootcamp bis zu einem Jahr beratend unterstützt.

Wer soll mitmachen?

Das Profil für die Absolventinnen und Absolventen dieses Bootcamps ist dabei sehr offen. Ob Dienstleistungsbranche, Handwerk, Industrie oder Landwirtschaft: «Das Bootcamp steht allen offen. Gemeinsam muss allen sein, dass sie eine ausgeprägte Leistungsbereitschaft und einen unerschütterlichen Lernwillen an den Tag legen», erklären die Projektverantwortlichen.

Chefs, die geeignete Nachwuchsleute im Betrieb haben, sind aufgefordert, diese anzumelden. Das Projektteam des Bootcamps wird die besten Bewerberinnen und Bewerber nach einem persönlichen Gespräch auswählen.